Spielhallen im Gewerbegebiet „Nördlich des Bahndamms“ in Hassloch
Glücksfall oder Fluch? – Überwiegt das wirtschaftliche Interesse einer Kommune im Vergleich zu einem sozialen Zusammenbruch?
Redakteurin Karin Hurrle von Nachrichten-Regional sprach mit dem Schuldner- und Insolvenzberater Manfred Wendel vom Caritaszentrum Neustadt an der Weinstraße über Folgen der Spielsucht sowie Maßnahmen zur Bekämpfung und wie Menschen in einer aussichtlosen Lage bei ihm Rat suchen. Die Gemeinde Haßloch hat entschieden – Sie hat der Ansiedlung von zwei Spielhöllen im Gewerbegebiet „Nördlich des Bahndamms“ zugestimmt. Viele Menschen haben Probleme mit der Spielsucht, sie lassen sich gerne verleiten, wenn Möglichkeiten in unmittelbarer Nähe vorhanden sind. Viele verspielen ihr Vermögen, ja sie treiben sich oft selbst mit ihrer Spielsucht in den finanziellen Ruin. Die Gemeinde Haßloch hat die Ansiedlung in dem Gewerbegebiet damit begründet, ein lukratives Einkommen als Gewerbesteuer verbuchen zu können. Aber ist dies wichtiger, als der soziale Zerfall einer Gesellschaft?
